Allgemein

Wer ist ich?

Und wer bist du?

Wenn wir unseren Alltag so dahin leben, erreichen uns dann und wann Wünsche. Ein leises Flüstern „Ach das wär ja toll!““ Und wenn ich nur…, dann…“ Manchmal werden wir innerlich sogar regelrecht angeschrien „Jetzt mach doch mal! Beweg deinen Hintern und tue dies, tu das und SEI gefälligst SO! Du willst DAS doch!“ und fühlen uns dann so sehr gedrängt dieses oder jenes zu tun oder zu sein, das war schon gar nicht mehr wissen wie das alles anfing und WER das eigentlich wollte? Manchmal verfallen wir sogar in eine Art Starre und verkriechen uns vor den „Wünschen“ , da sie uns total überfordern.

Sind das unsere Wünsche? Bin das ICH, der das haben möchte oder sein will?

Zudem vergleichen wir uns ständig mit anderen Personen. Da möchte man dieses oder jenes Projekt verwirklichen, da laufen einem anscheinend zufällig zig Leute über den Weg, welche das natürlich schon gemacht haben (somit ist man nicht mehr einzigartig darin und fühlt sich überflüssig) und diese Leute machen das „scheinbar“ auch noch tausendmal besser, toller, erfolgreicher und sehen dabei blendent aus – sind rundum glücklich und zufrieden und spriesen über vor neuen tollen Ideen (gefühlt täglich)!

Wirklich? Wer sagt, das diese Personen nicht die selben Ängste und Zweifel an sich selbst hatten oder noch haben? Nur mit dem Unterschied, dass sie ihr Ding einfach durchziehen und somit ins kalte Wasser springen bzw. aus ihrer Komfortzone rauskommen.

Du wirst jetzt vielleicht etwas spektisch reagieren, aber es ist tatsächlich so. Die wenigsten „erfolgreichen“ Menschen sind reine Narzissten und völlig von sich und ihrem Tun überzeugt. Die meisten kämpften gerade in ihrer Anfangsphase auch mit ihrem Selbstwert und anderen Ängsten, vor allem mit der Angst zu Scheitern. Das sie es dennoch geschafft haben, zeigt, dass es möglich ist – auch für Dich, für mich, für jeden der es möchte.

Was viele dieser tollen Menschen gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass sie irgendwann an einen Punkt kamen, an dem sie das Vergleichen hinter sich gelassen haben und das was sie am besten konnten einfach machten.

Das gespielte „So müsste (will) ich sein.“ liesen sie hinter sich und waren von da ab einfach sie selbst.

Man selbst sein.

So einfach und doch so schwer.

Denn dazu muss man ja erst einmal rausfinden wer man eigentlich ist.

Und wer bist Du?

Das ist eine Reise die, je nach Lebenswegund Persönlichkeit so spannend und vielfälltig ist, dass man sie hier nicht in ein paar Worten fassen kann.

Zudem muss jeder diese Reise für sich selbst beschreiten. Man erforscht sich selbst. Denn das kann dir niemand abnehmen, nur du allein weißt am besten, wer du wirklich bist.

Nimm dir die Zeit genau zu prüfen, was zu dir gehört, was andere dir „auferlegt haben“ oder von dir erwarten, was dir „anerzogen wurde“.

Wohin dich dein Herz zieht, denn das wäre der richtige Weg. Höre auf dein Bauchgefühl und geh den nächsten Schritt. Dann den nächsten und dann irgendwann, wenn die Zeit richtig ist, einen weiteren. Und Schritt für Schritt kommst du ganz bei dir an. Du bist es was zählt.

Liebe Grüße

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s